Schwerhörigkeit

Wir wenden in unseren beiden Praxen alle üblichen Hörtestverfahren an um eine Hörstörung diagnostizieren zu können. Um Ihnen bei der Hördiagnostik den höchsten Standard zu gewährleisten, werden unsere Medizinischen Fachangestellten regelmäßig von Lieselotte Becklas geschult. So können wir Ihnen Hörtestungen auf universitärem Niveau anbieten. 

Innenohrschwerhörigkeit

Die sogenannte cochleäre Schwerhörigkeit entsteht in der Cochlea, der sogenannten "Hörschnecke". Die Funktion der Cochlea kann aus verschiedenen Gründen gestört sein z. B. Altersbedingt bei der "Altersschwerhörigkeit", akut im Rahmen einer toxischen Reaktion (medikamentös, viral, bakteriell) oder auch im Rahmen von Durchblutungsstörungen oder allergischen Geschehnissen. auch angeborene Schwerhörigkeiten (hereditäre Schwerhörigkeiten) gehören in diese Gruppe.

Mittelohrschwerhörigkeit

Eine Mittelohr- oder auch Schallleitungsschwerhörigkeit besteht wenn die Schallwellen das Innenohr nur abgeschwächt erreichen. Grund kann z. B. ein Defekt im Trommelfell, eine Entzündung im Mittelohr oder auch eine Störung im Bereich der Gehörknöchelchen sein. Ein Beispiel ist hier die sogenannte Otosklerose - eine Erkrankung des Steigbügels. Steigbügel (Stapes-)plastiken führen wir selbst nicht durch. Wir überweisen Sie dazu aber gern an ein spezialisertes Zentrum.

Kombinierte Schwerhörigkeit

Dies ist eine Kombination aus einer Innenohr- und Mittelohrschwerhörigkeit.

Neurale Schwerhörigkeit

Hier besteht eine Schwerhörigkeit durch Störung des Hörnervs (z. B. bei einem Akustikusneurinom).

Zentrale Schwerhörigkeit

Hier liegt eine Schädigung der zentralen Hörbahn oder des Zentralen Hörzentrums vor.